Freitag, 30. April 2010

Wann schafft der Euro die Trendwende?

Obwohl es in den vergangenen Tagen fortlaufend negative Schlagzeilen bezüglich der Staatsdefizites einiger Mittelmeerstaaten gab, befindet sich der Euro gegenüber dem US-Dollar im Aufwärtstrend.
Grund dafür ist, dass das Hilfspaket für Griechenland weiter Formen annimmt. Die Märkte gehen von einer baldigen Einigung und konkreten Eckdaten aus.
Kritiker argumentieren jedoch, dass selbst ein milliardenschweres Hilfspaket nur eine kurzfristige Wirkung erzielen werde und nach einiger Zeit verpuffen wird.

Der Euro tendiert momentan bei der Marke von 1,3322. Von einer Trendwende kann man im Augenblick jedoch noch nicht sprechen.

Mittwoch, 28. April 2010

Rating: Jetzt hat es Spanien erwischt

Nach der gestrigen Ratingherabstufung von Griechenland und Portugal hat es heute eine weitere Herabstufung für ein Euroland gegeben. Dies mal ist es Spanien, dessen Kreditrating von "AA+" auf "AA" gesenkt wurde.

Der Euro gab darauf hin erneut nach, fiel wieder unter die Marke von 1,32 Dollar und steht nach einem erneuten Tief bei 1,3114 momentan bei 1,3186.

Nicht neues hingegen wurde heute bei der Fed beschlossen. Der US-Leitzins wurde wie erwartet nicht angehoben.

Ratingherabstufung setzt Euro unter Druck

Die gestrige Ratingherabstufung von Griechenland und Portugal setzt den Euro erneut unter Druck und hat zu einer weiteren Abwärtsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung geführt.
So waren gestern bei dem Devisenpaar Eur/USD starke Abschläge zu verzeichnen. Am Montagmorgen notierte der Euro noch bei 1,34 Dollar, so fiel der Euro in den späten Abendstunden unter die marke von 1,32 und erreichte mit 1,3142 einen erneuten Tiefststand.

Aktuell hat sich der Euro wieder ein wenig gefangen und konnte die Marke von 1,32 zurückerobern. Jedoch bleibt abzuwarten, ob diese Entwicklung von Dauer sein wird. Denn die Griechenland-hilfen sind noch immer nicht eindeutig geklärt. Zwar herrscht Einigkeit in der EU und beim IWF, dass dem angeschlagenen Mittelmeerstaat unter die Arme gegriffen wird. Diese Finanzspritze ist jedoch mit sehr harten Einschnitten für den griechischen Staat verbunden.
Trotz der brisanten Lage Griechenlands rufen Gewerkschaften zum Streik auf, um gegen die geplanten Sparmaßnahmen zu protestieren, die jedoch unausweichlich in die Tat umgesetzt werden müssen, um finanzielle Hilfen zu sichern und einen Staatsbankrott abzuwenden.

Freitag, 23. April 2010

Finanzmärkte atmen auf - Griechenland stellt Antrag auf Finanzspritze

Nachdem die internationalen Börsen gestern leicht nachgegeben hatten herrscht heute, zum Ende der Woche, wieder deutlich bessere Stimmung.

Grund dafür ist die Nachricht, dass Griechenland nun offiziell einen Antrag beim IWF und bei der EU stellen wird und finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen will.
Die Börsen reagierten durchweg positiv auf diese Meldung. Eine gute Stunde vor Xetra-Schluss ist der DAX über 1,5 Prozent im Plus und steht bei 6.280 Punkten. der MDAX ist sogar über 2 Prozent im Plus und tendiert aktuell deutlich über der marke von 8.500 Punkten. Somit wurden die Verluste vom Vortag nahezu ausgeglichen.

Der Euro tendiert heute gegenüber dem US-Dollar fester. Von 1,3220 in den Morgenstunden gewann der Euro an Fahrt und wird momentan bei 1,3325 Dollar gehandelt.

Dienstag, 6. April 2010

Euro startet schwach in die neue Woche

Der Euro ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich schwächer in die neue Woche gestartet. Der Grund der Euroschwäche liegt darin, dass es neue Spekulationen um mögliche Kredithilfen für Griechenland gibt. Demnach will Griechenland keine Unterstützung durch den IWF in Anspruch nehmen. Stattdessen sollen die EU-Mitgliedsstaaten mit möglichen Finanzspritzen aushelfen.
Allgemein war bereits bekannt, dass der IWF eine Finanzhilfe für Griechenland an verschiedene, durchaus harte Bedingungen knüpfen würde. Diese Bedingungen erscheinen der griechischen Regierung zu hart, so dass anscheinend davon nun wieder Abstand genommen wird.
Momentan kostet 1 Euro nur noch 1,3404 US-Dollar.

Devisenpaar USD/CAD zu pari

Das Devisenpaar US-Dollar in Kanadische Dollar (USD/CAD) wird seit knapp zwei Jahren wieder einmal zu pari gehandelt. Momentan kostet 1 US-Dollar nur noch 1,0001 kanadische Dollar.
Vor etwas über einem Jahr wurde das Währungspaar USD/CAD noch bei knapp 1,30 gehandelt. Somit hat der US-Dollar nahezu 30 Prozent gegenüber dem kanadischen Dollar an Wert verloren.

Chart USD/CAD der letzten 10 Jahre

Freitag, 2. April 2010

Euro trotz guter US-Zahlen fest

Gestern standen US-Zahlen in Form des ISM-Index und des US-Arbeitsmarktes an. Die Zahlen fielen besser aus als erwartet. Dennoch tendierte der Euro gegenüber dem Dollar fest und lag deutlich über der Marke von 1,35. Auch gegenüber dem Yen machte der Euro an Boden gut und kletterte auf 127,6560.
Das Devisenpaar USD/JPY tendierte bei 94,1690.