Mittwoch, 28. April 2010

Ratingherabstufung setzt Euro unter Druck

Die gestrige Ratingherabstufung von Griechenland und Portugal setzt den Euro erneut unter Druck und hat zu einer weiteren Abwärtsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung geführt.
So waren gestern bei dem Devisenpaar Eur/USD starke Abschläge zu verzeichnen. Am Montagmorgen notierte der Euro noch bei 1,34 Dollar, so fiel der Euro in den späten Abendstunden unter die marke von 1,32 und erreichte mit 1,3142 einen erneuten Tiefststand.

Aktuell hat sich der Euro wieder ein wenig gefangen und konnte die Marke von 1,32 zurückerobern. Jedoch bleibt abzuwarten, ob diese Entwicklung von Dauer sein wird. Denn die Griechenland-hilfen sind noch immer nicht eindeutig geklärt. Zwar herrscht Einigkeit in der EU und beim IWF, dass dem angeschlagenen Mittelmeerstaat unter die Arme gegriffen wird. Diese Finanzspritze ist jedoch mit sehr harten Einschnitten für den griechischen Staat verbunden.
Trotz der brisanten Lage Griechenlands rufen Gewerkschaften zum Streik auf, um gegen die geplanten Sparmaßnahmen zu protestieren, die jedoch unausweichlich in die Tat umgesetzt werden müssen, um finanzielle Hilfen zu sichern und einen Staatsbankrott abzuwenden.

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