Montag, 31. Mai 2010

Euro weiter fest - Trotz Ratingherabstufung Spaniens

Der Euro scheint die Ratingherabstufung Spaniens der vergangenen Woche gut verkraftet zu haben. Größere Verluste blieben aus, der Euro behauptet sich zum Wochenbeginn gegenüber dem Dollar bei knapp über 1,23 US-Dollar.
Jedoch scheint der Euro am heutigen Montag seine Richtung noch nicht eindeutig gefunden zu haben. Zwischen 8.00 und 13.00 Uhr ging es gleich mehrfach zweitweilig unter die Marke von 1,23 Dollar.

Downgrade war eingepreist

Da die Herabstufung Spaniens alles andere als unerwartet kam, war das Downgrade bereits eingepreis.
Das bedeutet, dass die Marktteilnehmer bereits von einer Ratingherabstufung ausgegangen waren und dies bereits Tage zuvor auf die Entwicklung des Devisenpaares EUR/USD Einfluss genommen hatte.

Montag, 24. Mai 2010

Euroerholung beendet?

Der Euro ist im Vergleich zur Vorwoche wieder deutlich schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Nachdem der Devisenkurs von Euro in Dollar die Marke von 1,25 deutlich überschritten hatte kehrt das weltweit am häufigsten gehandelte Devisenpaar wieder auf den Boden der Tatsachen bzw. fällt unter 1,24.
Experten sind der Meinung, dass ein Abbau von Shortpositionen den Euro noch ein wenig stützen können. Doch es würde kein Weg daran vorbeiführen, dass der Euro erneut Richtung 1,22 gehen wird.

Neben der Schuldenkrise in Europa gibt es bereits Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung, die sich ebenfalls eher negativ auf den Euro auswirken wird.

Montag, 17. Mai 2010

Euro auf Vierjahrestief

Trotz umfangreicher Hilfsmaßnahmen steht der Euro weiter enorm unter Druck. An den Devisenmärkten wachsen Rezessionsängste und die Sorge, dass sich die momentane Griechenlandkrise über die Eurozone hinaus auf die globale Weltwirtschaft auswirken könnte. Marktteilnehmer setzen daher ihren Euroabverkauf unvermindert fort mit der Folge, dass das devisenpaar EUR/USD deulich unter die Marke von 1,23 gefallen ist und mit 1,2233 ein neues Vierjahrestief erreicht hat.

Neben dem Euro hat auch das Britische Pfund mit einem anhaltenden Abverkauf zu kämpfen. Das Pfund gerät gegenüber dem Dollar weiter unter Druck. Grud dafür ist die zukünftige Haushaltslage des Landes.

Montag, 10. Mai 2010

EU-Rettungspaket - Die Märkte jubeln

Eine neue Woche hat begonnen und an den Aktienmärkten herrscht auf breiter Front gute Stimmung. DAX und Euro Stoxx 50 habem mit einem dicken Plus geschlossen, europäischen Großbanken stiegen im zweistelligen Prozentbereich.



Auch der Dow Jones ist freundlich gestartet und steht nach den ersten zwei Handelsstunden mit gut vier Prozent im Plus.

Was ist passiert?

Am Wochenende haben sich die Regierungschefs der EU getroffen und sich auf ein umfangreiches Hilfspaket verständigt. Umfang: Bis zu 750 Mrd. Euro.

500 Mrd. Euro sollen von den Mitgliedsstaaten bereitgestellt werden und bis zu 250 Mrd. Euro sollen vom IWF kommen. Expetren sprechen bereits von einem beispiellosen Signal zur richtigen Zeit.

Auch die EZB wird aktiv und hat heute angekündigt, dass ab sofort auch Anleihen hoch verschuldeter Staaten aufgekauft werden. Dies hatte die EZB in der Vergangenheit stets abgelehnt.

Wie reagiert der Euro?

Der Euro hat heute am späten Vormittag die Marke von 1,30 Dollar kurzzeitig überschritten und hatte sein Tageshoch bei 1,3094. Doch dieses Niveau konnte nicht lange gehalten werden. Ist das Vertrauen in die Hilfsmaßnahmen nicht hoch genug? Kritiker argumentieren bereits, dass selbst der geplante Rettungsschirm in Höhe von knapp 750 Mrd. Euro nur als kurzfristige Lösung anzusehen sein.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Griechisches Parlament billigt Sparpaket und Euro sinkt weiter

Das Griechische Parlament hat heute offiziel das Sparpaket gebilligt und so einen Teil der Vorraussetzungen auf den Weg gebracht, die von der EU und dem IWF im Zuge der Finanzhilfen für den griechischen Staat gefordert wurden.
In Athen gab es erneut Demonstrationen, da die Umsetzung des beschlossenen Sparpakets starke finanzielle Einschnitte für die griechische Bevölkerung bedeuten.

Euro fällt weiter - heute unter die Marke von 1,27

Der Euro hat unterdessen seine Talfahrt fortgesetzt und fiel unter die Marke von 1,27. Das Tagestief lag bei 1,2653. Im späten Nachmittagshandel konnte sich der Euro wieder leicht über die 1,27 retten.
Gegenüber dem Yen musste der Euro heute einen Tagesverlust von 2,5 Prozent hinnehmen und erreichte ein neues Jahrestief unterhalb der Marke von 118 Yen.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Kreditrating von Portugal auf dem Prüfstand

Der Euro kommt nicht zur Erholung. Auch heute standen negative Schlagzeilen im Vordergrund, die das Vertrauen in die momentan sehr angeschlagene europäische Gemeinschaftswährung weiter verschlechterten.
Die Ratingagentur Moody´s gab heute am frühen Nachmittag bekannt, dass Portugals Kreditrating überprüft wird. Das Ergebnis werde innerhalb der nächsten drei Monate bekanntgegeben.
Experten rechnen mit einer Ratingherabstufung, da sich die öffentlichen Finanzen verschlechtert haben.

Euro deutlich unter der Marke von 1,30

Nachdem der Euro gestern die Marke von 1,30 Dollar unterschritten hatte ging es auch heute merklich abwärts. Mit einem Tagestief von 1,2801 wäre der Euro heute sogar fast unter die 1,28 gefallen.

Momentan steht der Euro im späten Abendhandel bei 1,2846 mit fallender Tendenz.

Investoren ziehen sich zurück

Es ist klar zu erkennen, dass sich die Investoren momentan aus dem Euro bzw. aus dem Euroraum zurückziehen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Devisenmarkt, sondern auch auf den Aktienmarkt. Schließlich bedeutet ein Rückzug aus dem Euroraum auch einen Verkauf von europäischen Aktien. Dies bekam vor allem der Euro Stoxx 50 in den vergangenen Tagen zu spühren.

Dienstag, 4. Mai 2010

Euro erreicht neues 52-Wochentief

Der Euro hat heute gegenüber dem Dollar ein neues 52-Wochentief erreicht. Die europäische Gemeinschaftswährung musste erneute Verluste hinnehmen, weil neue Spekulationen bezüglich der Haushaltslage von Griechenland und Spanien kursierten.
Demnach könnte das Hilfpaket für Griechenland bei weitem nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass Spanien möglicherweise einen noch größeren Kapitalbedarf habe als Griechenland.

Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Euro heute gegenüber dem Dollar um knapp 0,8 Prozent verliert und unter die Marke von 1,31 US-Dollar gefallen ist. Im Augenblick kostet ein Euro 1,3083 Dollar.

Experten hatten bereits vor mehreren Wochen vor einer weiteren Abwärtsbewegung des Euro gewarnt, falls es zu einem höheren Kapitalbedarf einzelner Eurostaaten kommen würde.

An der Börse zählen Banktitel heute zu den größten Tagesverlierern. So weisen beispielsweise im Euro Stoxx 50 die Aktien von ING, Unicredit, Banco Santander, Banco Bilbao, Intesa Sanpaolo und Deutsche Bank alle ein Minus zwischen 3 und 5 Prozent auf.