Dienstag, 4. Mai 2010

Euro erreicht neues 52-Wochentief

Der Euro hat heute gegenüber dem Dollar ein neues 52-Wochentief erreicht. Die europäische Gemeinschaftswährung musste erneute Verluste hinnehmen, weil neue Spekulationen bezüglich der Haushaltslage von Griechenland und Spanien kursierten.
Demnach könnte das Hilfpaket für Griechenland bei weitem nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass Spanien möglicherweise einen noch größeren Kapitalbedarf habe als Griechenland.

Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Euro heute gegenüber dem Dollar um knapp 0,8 Prozent verliert und unter die Marke von 1,31 US-Dollar gefallen ist. Im Augenblick kostet ein Euro 1,3083 Dollar.

Experten hatten bereits vor mehreren Wochen vor einer weiteren Abwärtsbewegung des Euro gewarnt, falls es zu einem höheren Kapitalbedarf einzelner Eurostaaten kommen würde.

An der Börse zählen Banktitel heute zu den größten Tagesverlierern. So weisen beispielsweise im Euro Stoxx 50 die Aktien von ING, Unicredit, Banco Santander, Banco Bilbao, Intesa Sanpaolo und Deutsche Bank alle ein Minus zwischen 3 und 5 Prozent auf.

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