Mittwoch, 9. Juni 2010

Euro heute wie ausgewechselt

Der Euro hat seine momentane Abwärtsbewegung gestoppt und tendierte, vor allem am Nachmittag, deutlich fester. Bereits gegen Mittag wurde die Marke von 1,20 Dollar ins Visier genommen und ohne Mühe deutlich überschritten. Der Euro-Express lief bis 1,2073 Dollar, danach ging es wieder leicht nach unten. Mit aktuell 1,2043 weist der Euro ein Tagesplus von 0,68 Prozent auf.
Europa kann vorerst aufatmen. Der Euro steht nun wieder über 1,2000 Dollar, fragt sich jedoch nur, wie lange...

Dienstag, 8. Juni 2010

Euro zeitweilig etwas fester

Der Euro hat am heutigen Handelstag zweitweilig ein wenig fester gegenüber dem Dollar tendiert. So testete der Euro am Nachmittag die Marke von 1,20 und schaffte es auf ein Tageshoch von 1,2009 US-Dollar. Doch konnte sich der Euro nicht oberhalb von 1,20 Dollar halten und fiel zurück auf 1,9300 Dollar.

Der Tiefsstand von EUR/USD lag heute bei 1,1900. Im Laufe des Tages wirkten sich Äußerungen der Ratingagentur Fitch bezüglich der britischen Staatsfinanzen negativ auf den Euro aus. Wie bereits vor wenigen Tagen, als es um die Haushaltslage Ungarns ging, reagieren die Märkte überaus sensibel, wenn es um die Finanzlage der Staaten in Europa geht.
Dabei scheint es keinen großen Unterschied zu machen, ob es sich um ein Euroland wie Griechenland, Spanien oder Portugal handelt oder ein europäisches Nicht-Euroland wie Ungarn oder Großbritannien, in denen die Landeswährungen nicht Euro sondern Forint und Pfund heißen.

Freitag, 4. Juni 2010

Euro Dollar Kurs erreicht neues 4-Jahrestief

Der Euro ist zum Ende der Handelswoche unter die Marke von 1,20 Dollar gefallen. Zunehmende Sorgen auf dem Devisenmarkt haben dazu geführt, dass der Euro ein neue 4-Jahrestief erreicht hat.

Zum Wochenbeginn sah es noch danach aus, als könne sich der Euro auch negativen Nachrichten widersetzen, wie beispielsweise nach der Ratingherabstufung Spaniens. Doch schlechte US-Arbeitsmarktdaten und vor allem die Haushaltslage von Ungarn drückten die Stimmung der Marktteilnehmer auf dem Devisenmarkt.

Momentan reichen eben bereits wenige Meldungen aus, um mitunter heftige Bewegungen auf dem Devisenmarkt auszulösen.

So geschehen heute, schließlich ist Ungarn kein Euro-Land. Doch mit den heutigen Äußerungen wurde die Angst größer, dass die Finanzkrise in Griechenland kein Einzelfall bleibt, sondern auch andere europäische Staaten betrifft.