Donnerstag, 29. Juli 2010

US-Wirtschaft nur moderat gestiegen

Das gestern von der US-Notenbank veröffentlichte Beige Book hat keine wesentlichen Überraschungen geliefert. Wie vorab von Experten vorhergesagt wurde sind die US-Wirtschaftsaktivitäten im Zeitraum Anfang Juni bis Mitte Juli gestiegen.
Der Anstieg fiel jedoch nur moderat aus und erstreckte sich auch nicht auf alle Regionen der USA.

Dollar aktuell weiter unter Druck gegenüber Euro und Yen

Von der weiter schwächelnden US-Wirtschaft profitiert momentan vor allem der Japanische Yen. Doch auch die europäische Gemeinschaftswährung kommt momentan wieder in Fahrt und nähert sich heute der Marke von 1,31 USD. In den vergangenen drei Tagen war der Euro vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sich der Devisenkurs EUR/USD knapp über bzw. unter der Marke von 1,30 bewegte.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Euro kommt nicht vom Fleck

Auf dem Devisenmarkt fehlen momentan die Impulse, so dass der Euro gegenüber dem US-Dollar heute erneut bei der Marke von 1,30 USD tendiert. Der heutige Handelstag war gekennzeichnet durch mehrfaches über- und unterschreiten der besagten Marke von 1,30 USD.

Euro erneut abgeprallt

Es zeichnet sich ab, dass der Euro erneut an der Marke von 1,30 gestoppt wird. Aus charttechnischer Sicht geben Experten mittlerweile zu bedenken, dass, falls der Euro weiter an der Marke abprallt, eine Gegenbewegung einsetzen könnte und die europäische Gemeinschaftswährung wieder unter 1,28 Dollar zurückfällt.

Montag, 19. Juli 2010

Irland-Ratingherabstufung kaum Auswirkungen auf den Euro

Die Ratingagentur Moody´s hat heute das Kreditrating von AA1 auf AA2 gesenkt. Grund dafür ist unter anderem eine leicht getrübte Wirtshaftsaussicht. Die Ratingherabstufung hatte jedoch nur kurzfristig Auswirkungen auf den Euro, der sich weiter gegenüber dem US-Dollar gut behauptet. Den Sprung über die Marke von 1,30 schaffte der Euro heute jedoch nicht, sondern tendierte im Tagesverlauf zwischen 1,2930 und 1,2980 USD.

Laut Analysten könnte dem Euro nun jedoch wieder eine deutliche Korrektur bevorstehen.

Freitag, 16. Juli 2010

EUR/USD auf Zweimonatshoch

Der Devisenkurs von EUR/USD hat am heutigen Nachmittag die Marke von 1,30 überschritten. Ein Euro kostete zweitweilig 1,3007 Dollar. Auf diesem Niveau ist der Euro seit zwei Monaten nicht mehr gewesen.
Grund für die momentane Eurostärke sind schwächer als erwartet ausgefallene US-Wirtschaftsdaten. Hinzu kommt, dass die Angst um die Schuldensituation einzelner Euroländer merklich zurückgegangen ist. Im Fokus der Investoren steht nun vermehrt der US-Markt.
Auch gegenüber anderen Währungen wie dem Britischen Pfund sowie dem Schweizer Franken zeigt sich der Euro heute überaus fest.
Lediglich gegenüber dem Japanischen Yen weist der Euro momentan einen geringen Verlust aus. Marktteilnehmer investieren momentan verstärkt in Yen.

Dollar aktuell auf Zweimonatstief

Dem Dollar machen die schwachen US-Konjunkturdaten schwer zu schaffen. Gegenüber dem Euro ist der Greenback auf ein Zweimonatstief gefallen. 1 USD wird momentan bei 0,7709 Euro gehandelt. Das bisherige Tagestief lag vor wenigen Minuten bei 0,7704 Euro.

Am heutigen Freitag werden erneut wichtige US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Gegen Nachmittag steht die Verbraucherstimmung der Uni Michigan für den Monat Juli an. Volkswirte rechnen mit einer leicht sinkenden Verbraucherstimmung. Sollte die Stimmung stärker als erwartet sinken ist mit einem weiter fallenden Dollar zu rechnen. Das Devisenpaar USD/EUR könnte dann deutlich unter die Marke von 0,77 Euro rutschen.

Auch gegenüber dem Japanischen Yen ist der Dollar gesunken und befindet sich auf einem Zweiwochentief. Investoren ziehen sich verstärkt aus dem US-Markt zurück und suchen eine sichere Währung.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Devisenkurs EUR/USD steigt um 2 Cent

Das Devisenpaar EUR/USD ist heute im Tagesverlauf um 2 Cent gestiegen. Bereits vor wenigen Tagen konnte die europäische Gemeinschaftswährung knappe 2 Cent gegenüber dem US-Dollar gewinnen, weil aus den USA eher mäßig ausgefallene Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden.

Der Grund für den heutigen Anstieg des Euro liegt ebenfalls in aktuellen US-Konjunkturdaten. Der Empire State Index und Philly-Fed-Index enttäuschten auf ganzer Linie.
Am frühen Morgen wurde der Euro noch bei 1,2738 USD gehandelt, am Nachmittag betrug der Wechselkurs von EUR/USD bereits 1,2917.

Erneut schlechte US-Konjunkturdaten

Die Welle von enttäuschenden Konjunkturmeldungen aus den USA setzt sich weiter fort. Heute standen die Zahlen des Empire State Index und des Philly-Fed-Index an. Beide Indizes sackten deutlich ab und enttäuschten auf ganzer Linie. Experten hatten im Vorfeld nicht mit so schlechten Zahlen gerechnet.

So waren Volkswirte davon ausgegangen, dass sich der des Philly-Fed-Index verbessern würde. Doch der Index bewegte sich in die genau entgegengesetzte Richtung.

Das Devisenpaar EUR/USD ist, wie bereits schon vor wenigen Tagen, heute um knapp 2 Cent gestiegen und hat die Marke von 1,29 hinter sich gelassen. 1 Euro kostet momentan 1,2913 USD.

Fed senkt Prognose zur US-Wirtschaft

Die amerikanische Notenbank Fed hat ihre Wirtschaftsprognose für die US-Wirtschaft nach unten korrigiert. Für das laufende Jahr 2010 sieht die US-Notenbank eine deutlich langsamere Konjunkturerholung der US-amerikanischen Wirtschaft.
Die Aussagen der Fed haben auf verschiedene Wirtschaftsbereiche Auswirkungen. So reagierte der Ölpreis mit leichten Verlusten, da eine stockende Wirtschaftserholung eine niedrigere Nachfrage nach Öl bedeutet.
Auch auf den US-Dollar wirkt sich eine stockende US-Wirtschaft negativ aus. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Dollar auch weiter schwach gegenüber dem Euro und dem Yen tendieren wird.

Dollar fundamental unter Druck

Wenn momentan US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um eher mäßige Zahlen handelt. So geschehen bei den Zahlen der Einzelhandelsumsätze oder die Industrieproduktion, die im Juni stärker als erwartet gesunken sind.

Nun wurde bekannt, dass auch die Zahl von Hypothekenanträgen in den USA rückläufig ist.

Beides sind Gründe, die für den Verkauf von Dollar sprechen. Daher verwunder es auch nicht, dass der Dollar weiter gegenüber Euro, Yen, Pfund und Franken verliert.

Die Schuldenkrise in Europa gerät mehr und mehr in den Hintergrund. Positive Konjunkturdaten sowie eine erfolgreich verlaufende Auktion kurzfristiger griechischer Staatsanleihen sprechen für den Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung steht daher weiter fest zum US-Dollar bei über 1,27 USD.
Experten sind der Meinung, dass der Euro charttechnisch gesehen Luft bis 1,30 USD hat.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Euro verteidigt Vortagesgewinne

Der Euro tendiert heute erneut fest und kann seine Vortagesgewinne halten. Gestern hatte der Euro gegenüber dem Dollar um knapp 2 Cent zugelegt und hatte deutlich oberhalb der Marke von 1,27 USD geschlossen. Das Tageshoch von EUR/USD lag bei 1,2738.

Grund für den gestrigen Kurssprung waren zum einen positive Wirtschaftsdaten aus der Eurozone. Hinzu kam, dass eine erfolgreich verlaufende Auktion kurzlaufender griechischer Staatsanleihen vollzogen wurde.

Da die heute veröffentlichten US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Juni schlecher als erwartet ausfielen, tendiert der Euro heute erneut oberhalb der Marke von 1,27 Dollar.

USD/EUR verliert wegen schwacher US-Daten

Das Devisenpaar USD/EUR weiter leicht an Boden. Grund sind schwache Wirtschaftsdaten aus der US-Zone. Die heute veröffentlichten Einzelhandelsumsätze sind in den USA im Juni stärker als erwartet zurückgegangen. Unter dem Strich belief sich der Rückgang um 0,5 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Rückgang von lediglich 0,3 Prozent gegerechnet. Laut US-Handelsministerium betrugen die Einzelhanelsumsätze (saisonbereinigt) im Juni 360 Mrd. USD.

1 USD kostet momentan 0,7879 Euro. Das hisherige Tagestief von USD/EUR lag bei 0,7853 Euro.

US-Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion im Fokus

Am heutigen Mittwoch werden die US-Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion veröffentlicht. Experten rechnen mit mäßigen Zahlen und gehen davon aus, dass die Einzelhandelsumsätze im Juni 2010 erneut gesunken sind. Der Konsens liegt bei einem Minus von 0,3 Prozent.
Sollten die Zahlen deutlich schlechter als erwartet ausfallen, dann könnte dies den Dollar weiter belasten. Die US-Währung steht aufgrund des gestiegenen Handelsbilanzdefizits ohnehin unter Druck und hat gegenüber den weltweit wichtigsten Währungen (Euro, Pfund, Yen, Schweizer Franken) an Wert verloren.

Das Devisenpaar EUR/USD wird aktuell bei 1,2720 gehandelt. Und 1 US-Dollar kostet 88,5750 Yen.

USA: Berichtssaison 2010 gestartet

Die US-Berichtssaison 2010 hat vor zwei Tagen begonnen und hat für einige Überraschungen gesorgt. Bisher wurden die Zahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa und des Chipherstellers Intel veröffentlicht. Beide US-Unternehmen glänzten mit durchweg guten Zahlen und übertrafen die Schätzungen der Analysten.

Besonders auf die Zahlen bei Alcoa wird genau hingeschaut, weil die Zahlen des Aluminiumkonzerns als Richtungsweiser für die gesamte Aluminiumindustrie und die damit verbundenen Unternehmenszweige wie der Automobilindustrie und dem Flugzeugbau gelten.

Aufgrund der momentanen Konjunkturlage ist von einer weltweit steigenden Aluminiumnachfrage auszugehen.

Intel hingegen konnte von einer gestiegenen Nachfrage auf dem PC-Markt profitieren und erzielte im zweiten Quartal 2010 ein Rekordergebnis. Damit übertraf der Chiphersteller die Markterwartungen deutlich.

Im Laufe der Woche werden weitere Zahlen von US-Unternehmen veröffentlicht, darunter Quartalsberichte von Google, General Electric, Citigroup, JPMorgan und der Bank of America.

Handelsbilanzdefizit der USA belastet den Dollar

Das hohe US-Handelsbilnazdefizit belastet zunehmend den US-Dollar. Gegenüber dem Japanischen Yen und dem Euro hat der Dollar in den vergangenen Tagen erneut leicht an Wert verloren.
Wie das US-Handelsministerium gestern mitgeteilt hat ist das US-Handelsbilanzdefizit im Mai 2010 auf den höchsten Stand seit 18 Monaten gestiegen. Investoren machen sich zunehmend Sorgen um die zukünftige Entwicklung der US-Wirtschaft und der Staatsverschuldung der USA.
Positiv wurde hingegen die Meldung aufgenommen, dass sich das Staatsdefizit der USA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum marginal verringert hat.

Der Euro, getrieben von den US-Zahlen, ist mittlerweile wieder über der Marke von 1,27 Dollar gestiegen. Das Devisenpaar USD/JPY tendiert aktuell bei der Marke von 88,7500.

Sonntag, 11. Juli 2010

Euro-Erholung oder doch Rückschlag?

Der Euro konnte zum Ende der Woche nicht die Marke von 1,27 USD halten und wurde gegen Abend bei 1,2640 gehandelt. Grund war ein Abverkauf des Euro am Freitagnachmittag.

Experten zeigten sich Mitte der vergangenen Woche noch sehr optimistisch, dass der Euro aus technischer Sicht Luft bis 1,3095 US-Dollar hätte. Dies hätte jedoch vorrausgesetzt, dass der Euro weiter bei über 1,27 gehandelt wird.

Doch auch, wenn die Marke zum Ende der Woche nicht gehalten hatte: Analysten und Händler zeigten sich optimistisch, was die zukünftige Entwicklung des Euro angeht.

Freitag, 9. Juli 2010

Euro weiter stabil - Dollar schwach

Der Euro knüpft an seinen positiven Wochenverlauf an und tendiert auch heute weiter fest gegenüber dem Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung steht am Vormittag bei der Marke von 1,27 USD.
Analysten bescheinigen dem Euro weiter Potential nach oben. Zum einen haben sich die Sorgen der Investoren bezüglich der europäischen Schuldenkrise ein wenig gelegt.
Das führt letztlich dazu, dass wieder vermehrt in Europa investiert wird.

Hinzu kommt, dass de Euro momentan von einer leichten Dollarschwäche profitieren kann. Die schwächelnde US-Konjunktur bereitet den Marktteilnehmern zunehmend Sorgen. Es gilt abzuschätzen, ob der Dollar auf lange Sicht gesehen weiter ein sicherer Hafen bleibt. Ein immer größerer Schuldenberg spricht eher dagegen.

Auch gegenüber dem Schweizer Franken zeigt sich der Euro wieder etwas fester und entfern sich von seinem Allzeittief von 1,3070 CHF. Momentan steht das Devisenpaar EUR/CHF bei 1,3380 mit einer deutlichen Tendenz Richtung 1,34.

Dienstag, 6. Juli 2010

Euro hat weiter Luft nach oben

Der Euro tendiert momentan gegenüber dem Dollar deutlich fester. Grund sind die eher enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche.
Am gestrigen Montag, als in den USA ein Börsenfeiertag (Independence Day) war, war auf den Devisenmärkten wenig Bewegung. Die finanzstarken US-Investoren hatten gefehlt.

Heute hingegen ist wieder deutlich mehr Bewegung im Markt. Die Handelsvolumina sind deutlich höher und der Euro hat soeben die Marke von 1,26 zurückerobert. Ein Euro kostet nun 1,2602 US-Dollar.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Dollar bricht nach US-Daten ein

Der Dollar ist heute aufgrund enttäuschenden Konjunkturdaten enorm unter Druck geraten und hat gegenüber den weltweit wichtigsten Währungen an Boden verloren.

Das Devisenpaar EUR/USD wurde zweitweilig mit einem Auschlag von knapp zwei prozent gehandelt. So sprang der Euro ohne größere Probleme über die Marke von 1,24 USD und erreichte am frühen nachmittag mit 1,2485 Dollar das Tageshoch.



Auch gegenüber dem Yen verlor der US-Dollar heute deutlich und fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 87 Yen. das Tagestief lag bei 86,9500.



Verantwortlich für den überaus schwachen Dollar sind unter anderem der enttäuschend ausgefallene ADP-Arbeitsmarktbericht und ein gesunkener ISM-Gesamtindex.